Pecan-Nüsse aus Georgia

Ihren interessanten Namen haben die Pecans von den Ureinwohners Amerikas, genauer den Algonquins, die damit die Nuss bezeichneten, die einen Stein zum Knacken benötigt. Die Pecannussbäume sind besonders im Gebiet rund um den südlichen Mississippi verbreitet. Die Nüsse sind reichhaltig, buttrig und nicht einfach zu knacken. Als gesunde Kostbarkeit mit viel Protein und ungesättigten Fetten werden sie besonders in der Küche der Südstaaten verwendet. Das wohl bekannteste Gericht ist der köstliche Pecan Pie, gerne serviert in der Herbst- und Weihnachtszeit. Dazu gibt es in Amerika sogar einen National Pecan Pie Day, gefeiert am 12. Juli. Ein guter Grund, auch im Sommer diesen leckeren Kuchen zu essen. Aber auch Pecan Cookies sind sehr beliebt.

In Amerika werden jährlich über 200.000.000 kg Pecans produziert. In Deutschland sind Pecans leider schwer zu finden. Manchmal gibt es Pecan-Stückchen, sogenannte Chopped Pecans, noch seltener Pecan-Hälften. Für einen Pecan Pie können sowohl Stückchen als auch Hälften verwendet werden. Ein stückiger Pecan Pie hat den Vorteil, dass er besser geschnitten werden kann. Die Pecan-Hälften sind aber deutlich dekorativer. Zum Knacken der Nüsse gibt es sogar einen Pecannuss-Knacker, bei dem die Kraft von den Seiten kommt, damit die Nüsse ganz bleiben.

Für Pecan Pies verwende ich frische Nüsse aus Georgia. Aber auch Texas liefert köstliche Nüsse.

Praktische Messbecher

In Amerika werden die Mengenangaben bei Koch- und Backrezepte in Tassen und Löffeln (Cups and Spoons) angegeben. Diese Messbecher gibt es in jeder amerikanischen Küche in mehreren Ausfertigungen. Meist ein schönes Set aus Porzellan, ein ganz praktisches aus Kunststoff und vielleicht auch noch die nostalgischen Cups von Grandma. Immer griffbereit. Meine eigene Sammlung der Messbecher-Sets wächst monatlich. Aus Metall (kann schon mal runterfallen), aus Porzellan (sehr dekorativ, aber ein wenig unpraktisch), aus Glas (schön für die Mikrowelle) oder eben dieses hier: Türkises Set von Martha Stewart.

Wer öfter nach amerikanischen Rezepten backt und kocht, sollte sich zum einfachen Abmessen Cups und Spoons zulegen, zumindest die Tassen. Für den einmaligen Gebrauch lassen sich die Maße auch umrechnen.

Cranberry Buttermilk Pie mit frischen Cranberries

Cranberries sind von Natur aus säuerlich und daher schmecken sie sehr gut in Kombination mit Buttermilch. Bei diesem Pie wird die Kruste leicht vorgebacken und dann mit der Buttermilch-Mischung befüllt. Frische, halbierte Cranberries werden am Schluss hinzugegeben und der ganze Pie nochmals gebacken. Frische Cranberries gibt es meistens nur in der Herbst- und Winterzeit, so dass dieser Pie auch vorzüglich in diese Saison passt.

Cranberries lassen sich kühl sehr lange lagern. Woran merkt man, dass Cranberries gut sind? Man lässt sie einfach aus 20 cm Höhe auf die Küchentheke fallen. Sofern sie ein leichtes Plopp-Geräusch machen, sind sie gerade richtig. Aus frischen Cranberries lässt sich auch eine köstliche Sauce herstellen.