Die Qual der Wahl: Pie-Formen – welche ist die beste Backform?

Welche Pie-Form ist die beste Form für einen Pie? Das ist die Frage, die immer wieder gestellt wird und leider gibt es keine einfache Antwort darauf. Anhand von ein paar Kriterien kann man sich selber fragen und einer Antwort zumindest nahe kommen.

Fangen wir mal mit dem Spaß-Faktor an. Ich selber habe inzwischen fast einen Schrank voller Backformen. Am schönsten sind für mich doch die Lieblingsformen, die man irgendwo mal gefunden hat, die pinke oder die rote mit dem Apfel oder die aus dem tollen Laden…. Je höher der Spaßfaktor einer Pie-From, desto öfter backe ich damit auch. Manchmal gibt es nur einen Pie, weil ich mit DER Form ja schon lange nicht mehr gebacken habe. Der Spaß-Faktor erhöht also die Motivation.

Welcher Pie soll denn in der Form gebacken werden? Für einen Apple Pie nehme ich in der Regel eine tiefe Backform. Ein Key Lime Pie wird dagegen in einer flachen Form gebacken.

Nicht alle Formen sind auch gleich servierfähig. Zum Beispiel sehen die alten verkratzten und verbeulten Metallformen nicht mehr so toll aus und die stelle ich dann nicht gerne direkt auf den Tisch. Backe ich aber für die Freundin und sehe die Form so schnell nicht wieder oder das Picknick zum Mitnehmen, sind gerade diese Formen gefragt.

Je dunkler die Backform, desto weniger Hitze benötigt eine Form. Dies sollte beim Backen berücksichtigt werden, damit die Temperatur stimmt. Vorzügliche Hitzeleitung hat zumindest den positiven Effekt, ein wenig Energie zu sparen.

Portiernieren sollte man den Pie ja auch, allerdings benötigt man zum Schneiden in den schön beschichteten Metallformen ein besonderes Messer, das keine Kratzer hinterlässt. In der Glasform und in der Keramikform kann einfach so drauf los geschnitten werden.

Und vielleicht auch noch die Widerstandsfähigkeit oder Bruchfestigkeit? Eine Metallform kann problemlos hinfallen – besser allerdings ohne Pie. Eine Glasform verträgt das nicht so ohne weiteres. Auch kann eine Form aus Metall mal eingefrorern werden. Eine Glasform nicht unbedingt, zumindest sollte sie zum Auftauen aus dem Gefrierfach nicht gleich in den Backofen.

Wem die Entscheidung nicht einfach fällt, der sollte so wie ich einfach mal eine Sammlung verschiedener Formen und Materialien anfangen…

St. Patrick’s Day: Grasshopper Pie

Am 17. März ist wieder St. Patrick’s Day. Mit meinem Nachnamen sollte man doch den irischen Feiertag zelebrieren und daher präsentiere ich zu diesem Anlass einen grünen Pie: Grasshopper Pie. Zugegeben sehr amerikanisch, doch geschmacklich exzellent! Und zum Spaß kann man auch mal einen Pie a la After Eight backen…

Grundlage dafür ist das Rezept von Grandma Doris aus Iowa. Da nicht alle Zutaten hier käuflich zu erwerben sind, musste ich das Rezept ein wenig abändern:

      • Eine Schokoladenkeks-Kruste vorbereiten.
      • 40 mittelgroße Marshmallows mit einer halben Tasse Milch (ca. 120 ml) unter ständigem Rühren erwärmen bis die Marshmallows geschmolzen sind.
      • Marshmallow-Creme leicht abkühlen lassen.
      • 60 ml Baileys, ein wenig Pfefferminz-Extrakt und ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe hinzugeben und wieder verrühren.
      • Zwei Becher Schlagsahne steif schlagen.
      • Sahne langsam unter die grüne Marshmallow-Creme unterheben und die Mischung in die Pie-Kruste einfüllen.
      • Zum Schluss mit ein wenig Schokoladenraspel verzieren und kalt stellen.

Wünsche allen Pie-Freunden einen guten Appetit! Eat more Pies!

 

Pink Pie – ohne künstliche Farbstoffe

Bei American Heritage München war gestern ein Fotoshooting. Dafür benötigte ich unter anderem einen pinken Pie, doch wie backt man den, ohne in den künstlichen Farbkasten zu greifen? Immerhin sollte der Pie ja noch essbar sein…

Im Internet gab es kein akzeptables Rezept und daher musste ich selber experimentieren. Zu einer Mischung aus saurer Sahne und Eiern habe ich Cranberry-Sirup und Blaubeer-Sirup gemischt. Der Pie wird dann etwas flüssiger und benötigt eine gute Portion Mehl zum Verdicken. Zwar habe ich bei dem gewünschten pinken Farbton aufgehört, doch im Backofen dunkelt der Pie leider noch nach. Eigentlich hätte er noch ein wenig heller sein sollen und daher weniger der Blaubeer-Farbe benötigt. Das nächste Mal also mehr Cranberry-Sirup. Für das Blog-Foto habe ich noch Kontrast gesucht und den Pie mit einer Portion Sahne verfeinert.

Eat more Pies!

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