Kategorie Archiv: Pie-Rezepte

Mini-Blaubeer-Pie – ohne Gluten, Zucker und Milch

Glutenfreier Blaubeer-Pie - Free from Gluten, Dairy and Milk

Glutenfreier Blaubeer-Pie – Free from Gluten, Dairy and Milk

Köstliche Pies gibt es natürlich auch glutenfrei, milchfrei und zuckerfrei. Hier mein Rezept für diejenigen, die auf die eine oder andere Zutat verzichten möchten oder müssen.

Sabine Ryans Rezept für vier Mini-Pies:
Für die Kruste benötigen wir 1 Tasse Kokosmehl, 3 EL Blaubeer- oder Ahornsirup, 2 Eier und 1 Prise Salz. Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und anschließend in eingefetteten Pie-Formen geben. Pie-Kruste im vorgeheizten Ofen bei 160 °C für rund 5 Minuten backen.
Für die Füllung nehmen wir einen kleinen Becher Kokosmilchjoghurt (150 g), 2 Eier, 1 Tasse gefrorene Blaubeeren, 1 Viertel Tasse Blaubeersirup. Gut verrühren und in die Kruste füllen. Anschließend bei 160 °C für 35-45 Minuten im Ofen backen. Danach gut kühlen und servieren.

Eat More (Glutenfree) Pies!

Frozen Pink Lemonade Pie

Anlässlich eines Blogevent zum Thema 50er Jahre, durfte ich einen kulinarischen Gastbeitrag bei Conny von „Moment in a Jelly Jar“ – wunderschöner Name, erinnert er mich doch immer an die tollen Ball Jars und Mitzia vom Blog „Cook-n-Roll“ – schreiben. Die 50er Jahre sind natürlich ganz besonders geprägt von amerikanischen Pies und Elvis‘ Pink Cadillac. Daher also mein Rezeptvorschlag: Frozen Pink Lemonade Pie.

Zutaten Frozen Pink Lemonade Pie:
1 geriebene Schale Bio-Zitrone
200 ml frischer Zitronensaft
60 ml roter Johannisbeer-Sirup
2 Päckchen Frischkäse (je 175 g)
1 Dose gezuckerte Kondensmilch

Für den Boden: 1 Pie-Kekskruste

Fresh Lemonade ist die Ikone amerikanischer Erfrischungsgetränke. Pink Lemonade als Abwandlung davon wurde in den 50er Jahren zunächst mit Grenadine und in heutiger Zeit mit Cranberry-Konzentrat eingefärbt. Für den alltäglichen Gebrauch greifen Amerikaner auch gerne auf ein Fertigpulver oder ein gefrorenes Konzentrat zurück. Da das Konzentrat in Deutschland nicht zur Verfügung steht, machen wir unsere pinke Limonade einfach selber. Ein guter Ersatz für Cranberry ist dabei auch Johannisbeere. Für die pink Lemonade die geriebene Zitronenschale und den Zitronensaft mit Johannisbeer-Sirup zusammenmixen.
Für die Füllung den Limonaden-Mix mit dem Frischkäse und der Kondensmilch in eine Rührschüssel geben und mit dem Standmixer vermixen. Die Keks-Kruste in der Zwischenzeit leicht anbacken und anschließend die Füllung draufgeben und den Pie einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Vor dem Servieren den Pie für ein paar Minuten antauen lassen (damit sich der Pie besser schneiden lässt), mit Sahne und Zitronenscheibenstückchen dekorieren und anschließend kalt genießen. Pie bitte nicht in der Sonne stehen lassen, da er schnell schmilzt.
Eat more Pies!

Mini-Himbeer-Pies zum Valentinstag

Heute lasse ich Euch einen Blick in meinen Backofen werfen! Was gibt es am morgigen Valentinstag? Mini-Himbeer-Pies dekoriert mit Herzchen aus Pie-Kruste.
Hierzu legt man den Teig in einer Vierer-Mini-Form aus. 4 Tassen Himbeeren werden mit einer Tasse Zucker, 1 EL Vanilleextrakt und 4 EL Maisstärke vermischt und in die Mulden gegeben. Aus dem Restteig kleine Herzchen ausstechen und eine gute halbe Stunde im Backofen backen.
Happy Valentine’s Day!
Eat more Pies!

Rezept für Tart-Kruste einer 9×13-Tartform von Sabine Ryan

Tart-Rezepte für den Boden (oder die Kruste) sind Rezepten für Pie-Krusten sehr ähnlich. Die wichtigsten Zutaten sind gefrorene Butter, Mehl und Wasser. Darüber hinaus können auch Zucker und Vanille zum Einsatz kommen. Hier ist mein Tart-Rezept, das auch für Quiches einsetzbar ist:

In einer Schüssel werden 1 1/2 Tassen Mehl und eine Prise Salz vermischt. Dazu werden 80 g gefrorene Butter geraspelt und 40 g kaltes Pflanzenfett wie Crisco dazugegeben. Alles wird mit einem Teigmischer zu groben Teigkrümeln vermischt. Anschließend werden 5 Esslöffel Eiswasser hinzugeben, allerdings löffelweise, denn der Teig wird nach jedem Löffel immer erst vermischt.

Letztendlich erhält man einen Teigball, den man vorsichtig in Frischhaltefolie einwickelt. Anschließend presst man den Teigball in der Folie zu einer Scheibe und lagert das Ganze mindestens zwei Stunden im Kühlschrank. Der Teig kann später wie gewünscht ausgerollt werden und in eine gefettete Tartform gelegt werden.

Eat more Pies!

Sommerzeit ist Kirschenzeit – Sauerkirschen für Cherry Pie

Frische Kirschen sind besonders lecker für Cherry Pies. Die Zeit der Süßkirschen ist nun schon vorbei, doch Sauerkirschen gibt es noch an den Bäumen. Damit der Kirschkuchen nicht so sauer wird, sollte eine gute Portion Zucker hinzugegeben werden. Doch der Zucker fördert die Saftbildung. Damit der Pie nicht zu flüssig wird, sollte entweder der Saft anderweitig verwendet werden oder eine gute Portion zusätzliche Stärke hinzugegeben werden. Leider ist es schwierig, hier ein Rezept zu geben, da es immer darauf ankommt, wie saftig die Kirschen sind. Also einfach öfter versuchen und ausprobieren. Cherry Pie wird auch nicht alt, denn Familie und Freunde lieben ihn!

Eat more Pies!

Chocolate Cream Pie bei Sweetie Pies

Für den köstlichen Chocolate Cream Pie, den es manchmal samstags bei American Heritage München gibt, wird ein köstlicher Schokoladenpudding als Füllung genommen. Dafür wird dunkle Schokolade geschmolzen und mit Eiern, Milch und Störke verrührt und aufgekocht. Der Clou ist die Vanillesahne, die auf den kalten Pudding gegeben wird: einen Teelöffel Nielsen Massey Vanilla Bean Paste in die flüssige Sahne geben und gut aufschlagen. Damit den Pie verzieren und gut kühlen. Wenn man genau hinschaut, funkeln überall die Stückchen der Vanilleschote.

Eat more Pies!

Sabine Ryans Rezept für Pecan Pie

Pecan Pie wird besonders gerne in den Südstaaten gegessen, denn die meisten Zutaten kommen auch von dort. Es gibt viele Rezepte, die für den Pecan Pie Melasse verwenden. Melasse, die Amerikaner nennen es Molasses, ist ein dickflüssiger, brauner Zuckersirup, der als Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion anfällt. Beim Kochen des Saftes von Zuckerrohr entsteht Rohrzucker und Melasse. Da es in Deutschland Melasse nur in ausgewählten Bio-Supermärkten gibt, greife ich für das Pecan Pie-Rezept zu dunkelbraunen, amerikanischen Zucker, da dieser sehr köstlich, karamellig schmeckt.

Für die Füllung werden folgende Zutaten in einem mittleren Kochtopf vermischt und erwärmt:

  • 2 Tassen dunkelbrauner Zucker
  • 3 EL Mehl
  • 110 g Butter
  • 1 Tasse Milch
  • 3 Eier
  • Vanilleextrakt

Die braune Masse wird in eine vorbereitete Teigkruste gegeben und mit 1 ½ Tassen Pecan-Nüssen garniert. Anschließend im Backofen bei 190 °C ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen gut auskühlen lassen und mit Sahne oder Vanilleeis servieren. Eat more Pies!

Ton-in-Ton: Vanille-Pie mit Waldfrüchten

Beim Dekorieren gibt es bei mir zwei Prinzipien: Ton-in-Ton oder kräftiger Kontrast. Diesen Prinzipien bleibe ich beim Backen auch gerne treu. Heute wollte ich meine neue lila Pie-Form einweihen und da musste ich die Zutaten für ein Ton-in-Ton-Pie finden. Welche Zutaten sind dunkelrot und lila? So ist die Idee zu einem Waldfrüchte-Pie entstanden.: Blaubeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Kirschen und Erdbeeren sind die fruchtige Mischung für eine Vanille-Basis.

Für den Pie nehme ich das Rezept für eine Pie-Kruste, mische eine Füllung mit sauerer Sahne, Schmand oder Joghurt an – hier bin ich meistens spontan und nehme, was der Kühlschrank hergibt – und fülle die Früchte hinein. Die Backzeit beträgt ca. 50 Minunten und danach muss der Pie schön lange im Kühlschrank kühlen, mindestens zwei Stunden.

Eat more Pies!

St. Patrick’s Day: Grasshopper Pie

Am 17. März ist wieder St. Patrick’s Day. Mit meinem Nachnamen sollte man doch den irischen Feiertag zelebrieren und daher präsentiere ich zu diesem Anlass einen grünen Pie: Grasshopper Pie. Zugegeben sehr amerikanisch, doch geschmacklich exzellent! Und zum Spaß kann man auch mal einen Pie a la After Eight backen…

Grundlage dafür ist das Rezept von Grandma Doris aus Iowa. Da nicht alle Zutaten hier käuflich zu erwerben sind, musste ich das Rezept ein wenig abändern:

      • Eine Schokoladenkeks-Kruste vorbereiten.
      • 40 mittelgroße Marshmallows mit einer halben Tasse Milch (ca. 120 ml) unter ständigem Rühren erwärmen bis die Marshmallows geschmolzen sind.
      • Marshmallow-Creme leicht abkühlen lassen.
      • 60 ml Baileys, ein wenig Pfefferminz-Extrakt und ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe hinzugeben und wieder verrühren.
      • Zwei Becher Schlagsahne steif schlagen.
      • Sahne langsam unter die grüne Marshmallow-Creme unterheben und die Mischung in die Pie-Kruste einfüllen.
      • Zum Schluss mit ein wenig Schokoladenraspel verzieren und kalt stellen.

Wünsche allen Pie-Freunden einen guten Appetit! Eat more Pies!

 

Pink Pie – ohne künstliche Farbstoffe

Bei American Heritage München war gestern ein Fotoshooting. Dafür benötigte ich unter anderem einen pinken Pie, doch wie backt man den, ohne in den künstlichen Farbkasten zu greifen? Immerhin sollte der Pie ja noch essbar sein…

Im Internet gab es kein akzeptables Rezept und daher musste ich selber experimentieren. Zu einer Mischung aus saurer Sahne und Eiern habe ich Cranberry-Sirup und Blaubeer-Sirup gemischt. Der Pie wird dann etwas flüssiger und benötigt eine gute Portion Mehl zum Verdicken. Zwar habe ich bei dem gewünschten pinken Farbton aufgehört, doch im Backofen dunkelt der Pie leider noch nach. Eigentlich hätte er noch ein wenig heller sein sollen und daher weniger der Blaubeer-Farbe benötigt. Das nächste Mal also mehr Cranberry-Sirup. Für das Blog-Foto habe ich noch Kontrast gesucht und den Pie mit einer Portion Sahne verfeinert.

Eat more Pies!

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